Lebensberatung oder Psychotherapie?

Lebensberatung oder Psychotherapie? Was ist die richtige Wahl für mich?

Lebensberatung oder Psychotherapie – was wirklich für Sie stimmig ist, können Sie gerne mit Dr. Michaela Laber gemeinsam besprechen und entscheiden.

Die Abgrenzung zur Psychotherapie wird darin gesehen, dass im Zuge der Lebensberatung im ausschließlich „gesunden“ Bereich mit Menschen gearbeitet wird. Die Frage ist nun, was ist nun gesund und was ist es nicht mehr. Die Grenzen verschwimmen hier oftmals ein wenig. Zur Klärung der Frage kann oft das Erstgespräch bei mir dienen.

Grundsätzlich kann jedoch gesagt werden, dass die Menschen, die sich für eine Lebensberatung entscheiden, Leid, Kummer oder Ängste verspüren, jedoch auch nicht selten dringend Unterstützung benötigen, um gemeinsam mit der Lebensberaterin/ mit dem Lebensberater zu analysieren und zu besprechen, wie eine Verbesserung ihrer Problematik angestrebt werden kann und was es hierzu braucht. Es liegen noch keine chronischen, beinahe „ausweglos-scheinenden“ Problematiken vor, bzw. zeichnen sich noch keine allzu großen psychosomatischen Beschwerden oder Störungsbilder (Depressionen, Burn Out, Essstörungen, etc.) ab.

Dazu ist in diesem Zusammenhang abschließend noch zu ergänzen, dass im Zuge einer systemischen Familientherapie Diagnosen in Bezug auf Störungsbilder zwar einer Sensibilisierung dienlich sind, dass sich jedoch die Arbeit mit dem Menschen aufgrund eines Störungsbildes nicht ändert. – Im Gegenteil: eine Klassifizierung oder Bewertung eines Menschen aufgrund eines Störungsbildes soll meiner Meinung nach in keinem Fall passieren. Die (falls erforderlich) Erstellung einer Diagnose oder das Miteinbeziehen dieser seitens des Psychotherapeuten/ der Psychotherapeutin soll lediglich helfen, die theoretische Symptomatik mit den damit verbundenen Problemkreisen des Menschen zu verstehen. Der Mensch selbst ist jedoch kein Symptom, keine psychosomatische Symptomatik und  kein Problem. Er besteht unabhängig davon und es ist Teil der Arbeit,  ihn einzuladen, sich zu erinnern, wer er vor der Symptomatik war, wer er sein will und ob er einen Teil seiner Probleme und Symptomatiken in eine neue Seite von sich integrieren möchte oder nicht.

Lebensberatung bedeutet auch, mit den KlientInnen zu schauen, welches Verhalten für die Zielerreichung hilfreich ist und welches möglicherweise durch die Bewusstwerdung zahlreicher Prozesse verändert werden kann. Der Klient/ die Klientin ist hierfür Experte und trägt alles an Ressourcen und Wissen bereits in sich. Es ist Teil der Arbeit, diese Kompetenzen herauszufiltern.

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