Was ist Psychotherapie?

Psychotherapie und ihre Wirkung

Seele und Körper sollten in Einklang gebracht werden. Es darf auch ein „sowohl als auch“ und nicht nur ein „entweder oder“ geben.

Seelische Ungleichgewichte und Konflikte sind nicht vergleichbar mit genau einzuordnenden körperlichen Beschwerden, welche implizieren, dass man sich in jedem Fall in ärztliche Hilfe begeben muss. Es obliegt jedem Menschen selbst, ob er Verantwortung für die Verbesserung seiner Situation übernehmen möchte und wirklich bereit ist, an sich und seinen Problemen und Wünschen zu arbeiten oder nicht. Ein Indiz für eine Psychotherapie könnte jedoch sein, dass der Leidensdruck des einzelnen so groß ist (z.B. in Form des Auftretens von psychosomatische Beschwerden, Krankheitsbildern wie etwa Depressionen, Schlaflosigkeit oder dem unentwegten Kreisen von Gedanken, etc.). Eine Altersbeschränkung gibt es in der Psychotherapie nicht. Jedoch ist es sowohl den KlientInnen als auch den Therapeuten vorbehalten, jederzeit – in Absprache – voneinander in Bezug auf die gemeinsame Arbeit zu trennen.

In meiner Praxis biete ich Einzel-, Paar-, und Familientherapie an:

Einzeltherapie: Hier steht der einzelne Mensch mit seinen Anliegen im Vordergrund. Mögliche Gründe, weshalb eine Psychotherapie aufgesucht werden sollte, können Sie dem button „Themenbereiche“ entnehmen.

Paartherapie: Wenn ein Paar bemerkt, dass es beinahe unüberbrückbare Konflikte zu bewältigen hat, welche sich beispielsweise im Zuge der Kommunikation, der Sexualität der des Umgangs miteinander zeigen, so ist es ratsam, eine Psychotherapie aufzusuchen. Manche Paare entscheiden sich frühzeitig, sich einer neurale Person – einer Psychotherapeutin – anzuvertrauen, manche Paare kommen bereits in die Therapie, wenn sich das Paar untereinander bereits viele Kränkungen und seelische Wunden zugefügt hat und sich die Gefühle füreinander schon nicht mehr ganz eindeutig zuordnen lassen.

Familientherapie: Oft machen Familien einzelne Familienmitglieder verantwortlich für eine Dynamik innerhalb der Familie, die das Alltagsleben grob erschwert (z.B. ein auffälliges Verhalten eines Kindes, unerwünschte Gewohnheiten eines Partners, etc.). Es folgt eine Einteilung in „Opfer-“ und „Täterrollen“ innerhalb der Familie. Wichtig ist, zu erkennen, dass nicht ein einzelnes Verhalten verantwortlich für eine Disharmonie in der Familie ist, sondern dass ein Verhalten ein anderes bedingt. Oft ist die Familiensymptomatik in Form eines „Kreislauf s“ zu bezeichnen, der symbolisiert, weshalb jedes einzelne Familienmitglied genau das Verhalten zeigt, das es zeigt. Sich der einzelnen Dynamiken bewusst zu werden, welche eine Familie prägen, bedarf es in vielen Fällen einer (systemischen) Familientherapie.

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